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Promillegrenzen beim Auto – Welche Grenzwerte gibt es?

Promillegrenzen beim Auto - Welche Grenzwerte gibt es?

Auf welche Promillegrenzen sollte man besonders achten, wenn man Auto fährt?

Alkohol im Straßenverkehr gehört noch immer zu den häufigsten Unfallursachen. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber Promillegrenzen geschaffen, die man als Autofahrer unbedingt im Hinterkopf behalten sollte, um bei einer Verkehrskontrolle keine Probleme zu bekommen. Wird man erwischt, zahlt man nicht nur ein Bußgeld, auch der Führerschein ist in der Regel erst einmal weg.

Viele Autofahrer wissen noch immer nicht, dass es neben der berühmten 0,5-Promillegrenze noch weitere Grenzwerte gibt, die zur Geltung kommen können. Der Führerschein kann schon bei einer wesentlich geringeren Blutalkoholkonzentration ernsthaft gefährdet sein. Für Fahranfänger und Personen, die gewerblich ein Fahrzeug führen, gilt in Deutschland sogar ein absolutes Alkoholverbot.

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Für Fahranfänger und gewerbliche Fahrer gilt 0,0!

Für Fahranfänger gilt seit dem 01. August 2007 in Deutschland eine 0,0-Promillegrenze und damit absolutes Alkoholverbot, wenn man als Autofahrer am Straßenverkehr teilnehmen möchte. Das Alkoholverbot gilt für alle Fahranfänger, die sich in der Probezeit befinden und das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Wird gegen die 0,0-Promille-Grenze verstoßen, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, für die eine Geldbuße in Höhe von 250 Euro fällig wird. Außerdem wird ein Punkt in das Flensburger Verkehrszentralregister eingetragen, was zur Anordnung eines kostenintensiven Aufbauseminars und einer Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre führt.

Ein absolutes Alkoholverbot gilt außerdem für alle gewerblichen Autofahrer, die ein Taxi, Bus oder ein anderes Fahrzeug führen, für das man einen Personenbeförderungsschein braucht. Die Regelung betrifft in dem Fall auch Beifahrer, Busschaffner und anderes Betriebspersonal.

Die häufig vergessene 0,3-Promille-Grenze

Auch wenn die 0,3-Promillegrenze für viele Autofahrer unbekannt ist, spielt sie in der Rechtsprechung eine große Rolle. Wer mit einem Wert aufgegriffen wird, der zwischen 0,3 und 0,49 Promille liegt, kann bereits große Probleme bekommen.

Das gilt bei einer alkoholtypischen oder auffälligen Fahrweise, etwa Schlangenlinien oder Verkehrsverstößen, aber auch im Falle einer schuldhaften Verwicklung in einen Unfall.

Die Folgen können neben einem Bußgeld auch ein Fahrverbot und sogar ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit am Steuer und Gefährdung des Straßenverkehrs sein. Dabei kommt dann eine Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe in Betracht.

Ab 0,5 Promille: Ordnungswidrigkeit

Die 0,5-Promillegrenze ist in Deutschland am bekanntesten. Wird man bei einer Kontrolle mit einem Blutalkoholwert von 0,5 Promille oder mehr erwischt, gilt das auch ohne alkoholtypische Fahrweise oder Unfall als Ordnungswidrigkeit, die Folgen hat. Schon beim ersten Vergehen dieser Art werden nicht nur 500 Euro Bußgeld fällig, man bekommt auch zwei Punkte im Verkehrszentralregister und muss den Führerschein für einen Monat abgeben.

Im Wiederholungsfall sind die Folgen noch drastischer: Beim zweiten Mal verdoppelt sich das Bußgeld auf 1000 Euro und der Führerschein ist drei Monate lang weg. Beim dritten Mal muss man sogar 1500 Euro zahlen. Außerdem kann im Wiederholungsfall von der Führerscheinstelle die Überprüfung der Fahreignung angeordnet werden und man muss zur MPU, umgangssprachlich als „Idiotentest“ bezeichnet.

Verursacht man unter Alkoholeinfluss einen Unfall, drohen außerdem Geld- und Freiheitsstrafen sowie der Führerscheinentzug für mindestens sechs Monate.

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Ab 1,1 Promille begeht man immer eine Straftat

Führt man in Deutschland ein Fahrzeug mit mehr als 1,1 Promille Alkohol im Blut, liegt eine absolute Fahruntüchtigkeit vor und man begeht eine Verkehrsstraftat. Die Strafen sind in dem Fall drastisch: Auch ohne Unfall oder auffälliges Verhalten wird man strafrechtlich verfolgt. Neben einer Geldstrafe drohen in dem Fall auch bis zu 12 Monate Freiheitsstrafe und der Führerschein wird für einen Zeitraum von sechs Monaten bis fünf Jahren entzogen.

Ab 1,6% oder nach zweimaligem Fahren unter Alkohol geht es zur MPU

Wird man mit mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut aufgegriffen oder mehrfach unter Alkoholeinfluss am Steuer erwischt, drohen nicht nur die oben genannten Sanktionen, es kommt vor der Neuerteilung der Fahrerlaubnis zur Medizinisch-Psychologische Untersuchung, kurz MPU, die mit hohen Kosten verbunden ist.

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