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MPU-Vorbereitung: Welche Möglichkeiten gibt es?

Viele Verkehrssünder haben Angst vor der MPU, da sie in der Vergangenheit Horrorgeschichten über diese spezielle Untersuchung gehört haben. Es besteht jedoch kein Grund zur Sorge: Wer die MPU-Vorbereitung gewissenhaft durchführt, der sollte mit Leichtigkeit ein positives Gutachten erhalten.
MPU-Vorbereitung: Welche Möglichkeiten gibt es?

Welche Möglichkeiten gibt es, wenn man sich auf die anstehende MPU vorbereiten möchte?

Das Wichtigste möchten wir gleich vorweg nehmen: Bei der Vorbereitung für die MPU geht es vor allem darum, sich mit seiner Vergangenheit im in Bezug auf den Straßenverkehr auseinanderzusetzen.

Man sollte sein persönliches Verhalten hinterfragen und herausfinden, warum man den Führerschein überhaupt verloren hat. Wer ein ehrliches Gespräch mit dem Gutachter führt, der erhält seinen Führerschein mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit zurück.

Die MPU-Vorbereitung soll kein Schauspielunterricht werden. Man sollte nicht nur stumpf Fragen und Antworten auswendig lernen und dem Gutachter eine heile Welt vorspielen. Ein ausgebildeter Psychologe enttarnt solche Spielchen mit Leichtigkeit.

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Wie sinnvoll ist eine MPU-Vorbereitung?

Eine Broschüre des ADAC zeigt, dass eine ausgiebige Vorbereitung durchaus sinnvoll sein kann. Ohne einen vorbereitenden Kurs bestehen laut Broschüre lediglich 10 bis 15 Prozent aller Prüflinge die MPU. Mit vorbereitendem Kurs sind es bereits 85 bis 95 Prozent.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich auf die medizinisch-psychologische Untersuchung vorzubereiten. Es lohnt sich auf jeden Fall, fremde Hilfe anzunehmen und Geld in eine gründliche Vorbereitung zu investieren. Zahlreiche Fehlversuche auf eigene Faust kosten insgesamt deutlich mehr Geld – und mehr Nerven.

Viele Anbieter versuchen mit der Angst der Verkehrssünder vor der MPU das schnelle Geld zu machen. Sie stellen die MPU als quasi unmögliche Herausforderung dar, die nur mit der Hilfe der Anbieter bewältigt werden kann. Aus diesem Grund sollte man darauf achten, dass man nur seriöse Angebote wahrnimmt.

Beachten Sie außerdem, dass die Gutachter, die die MPU letztendlich durchführen, keine Rolle bei der Vorbereitung spielen dürfen. Diese Regelung gewährleistet Unabhängigkeit.

  • Kostenlose Info-Veranstaltungen
    Kostenlose Info-Veranstaltungen werden im Vorfeld sowohl von staatlicher Seite als auch von privaten Unternehmen angeboten. Hier kann man sich über die MPU erstmalig informieren und herausfinden, wie man sich am besten auf die anstehende Untersuchung vorbereitet.
  • Einzelgespräch beim Psychologen
    Ein Einzelgespräch beim Verkehrspsychologen ist eine intensive Vorbereitungsmaßnahme, bei der der Psychologe die Gründe für den Führerscheinentzug erforscht. Er hilft dem Verkehrssünder beim Hinterfragen seiner individuellen Vorgeschichte und macht ihm klar, wie er sich in Zukunft verhalten sollte. Einzelgespräche sind auf Dauer sehr teuer, weshalb es die meisten Prüflinge bei einem Einführungsgespräch belassen, in dem die wichtigsten Fakten abgeklärt werden.
  • Gruppenkurse
    Kurse mit mehreren Teilnehmern gibt es entweder in angeleiteter Form, oder in Form von Selbsthilfegruppen. Am sinnvollsten ist es, sich einer Gruppe anzuschließen, in der die Teilnehmer ähnliche Gründe für den Führerscheinentzug haben. Gruppenkurse sind nicht ganz so teuer wie Einzelgespräche und können eine wirkungsvolle MPU-Vorbereitung darstellen.
  • Selbständige Recherche
    Die selbständige Recherche nach Informationen bezüglich der MPU kann eine sinnvolle, unterstützende Maßnahme sein. Auf diese Weise kann man sich beispielsweise mit dem Thema Alkohol oder Drogen beschäftigen und herausfinden, was diese Genussmittel im Körper alles anstellen. Bei der selbständigen Recherche sollte man allerdings darauf achten, lediglich seriöse Quellen zu nutzen. Wenn man vor dem Gutachter mit Wissen über Alkohol und Drogen glänzen kann, dann zeigt man dadurch, dass man sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat und sich in Zukunft anders verhalten möchte.
  • Hinterfragen Sie sich selbst!
    Einige Menschen neigen dazu, sich selbst als perfekt und andere Menschen als Idioten anzusehen. Solche Personen verstehen häufig nicht, warum Sie den Führerschein überhaupt abgeben mussten. Meist wird die MPU als reine Schikane angesehen, die eigentlich gar nicht notwendig ist. Solche Menschen sollten Ihr persönliches Verhalten hinterfragen und sich darüber bewusst werden, dass Sie eventuell doch einen Fehler gemacht haben. Der Verkehrspsychologe wird das Schuldbewusstsein bemerken und als positives Zeichen werten.
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Wie lange dauert eine gewissenhafte Vorbereitung?

Bitte beachten Sie, dass eine ausführliche MPU-Vorbereitung kein nachmittäglicher Kurs an der Volkshochschule ist. Für eine gewissenhafte Hinterfragung des eigenen Verhaltens und eine etwaige Verhaltensveränderung sind mehrere Termine notwendig.

Wer seinen Führerschein aufgrund eines Alkohol- oder Drogendeliktes verloren hat, der sollte die Zeit miteinberechnen, die für einen Abstinenznachweis notwendig ist. Das können gut und gerne sechs bis zwölf Monate sein.

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