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MPU-Kosten: Wie teuer kann der „Idiotentest“ werden?

MPU-Kosten: Wie teuer kann der "Idiotentest" werden?

MPU Kosten: Wie viel Geld muss man für den Idiotentest ungefähr einplanen?

Die medizinisch-psychologische Untersuchung (kurz: MPU), die auch gerne als Idiotentest bezeichnet wird, ist der manifestierte Alptraum vieler Autofahrer.

Man hört im Laufe seines Daseins als Autofahrer viele Gruselgeschichten über diese besondere Untersuchung, die teils wahr und teils falsch sind. Eine Wahrheit steht jedoch ohne Wenn und Aber fest: Die MPU-Kosten sind hoch und sollten um jeden Preis vermieden werden.

MPU ist jedoch nicht gleich MPU. Die Kosten für die MPU hängen stark davon ab, welche Art von Vergehen zum Führerscheinentzug geführt hat. Unterschieden werden dabei Vergehen unter Alkohol- und Drogeneinfluss und Straftaten, die nüchtern begangen wurden.

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Übersicht über die aktuellen MPU-Kosten

  • Alkoholauffälligkeiten: 383,18 Euro
  • Drogenauffälligkeiten: 535,50 Euro
  • Alkoholauffälligkeiten und Punkte: 546,21 Euro
  • Drogenauffäligkeiten und Punkte: 698,53 €
  • Drogen- und Alkoholauffälligkeiten: 724,12 Euro
  • Punkte im Straßenverkehr (ohne Alkohol- und Drogeneinfluss): 332,01 Euro
  • Sonstige Straftaten: 332,01 €

Weitere Informationen über MPU-Kosten

Wenn man das Internet nach MPU-Kosten durchforstet, findet man zahlreiche Websites, die allesamt unterschiedliche Werte angeben. Wir haben uns hierbei auf die Angaben von Strassenverkehrsamt.de verlassen. Diese Seite bezieht sich wiederum auf die Angaben des TÜV Rheinland.

Die angegebenen Kosten sind demnach in allen Bundesländern in Deutschland konstant.

Je nach Art des Vergehen variieren die Kosten also mitunter sehr stark – hoch sind sie in jedem Fall. Der Grund dafür liegt unter anderem an den umfangreichen Untersuchungen, die bei einer MPU durchgeführt werden. So kostet die ärztliche Untersuchung alleine bereits etwa 40,00 bis 80,00 Euro – für die zahlreichen Verwaltungsaufgaben fallen ebenfalls Gebühren an. Auch versteckte Kosten gibt es unter Umständen.

Versteckte Kosten der MPU

Wie wir bereits festgestellt haben, fallen die Kosten für die medizinisch-psychologische Untersuchung bereits relativ großzügig aus. Hinzu kommen jedoch noch eine Reihe von versteckten Posten, die die meisten Autofahrer in dieser Form gar nicht auf dem Schirm haben.

  • Fahrtkosten 
    Natürlich müssen die Teilnehmer der MPU auch irgendwie zur Untersuchung gelangen. Dafür müssen sie meist auf Bus und Bahn zurückgreifen, da sie kein Kraftfahrzeug mehr bedienen dürfen.
  • Einspruch 
    Wer Einspruch gegen die MPU einlegt, der muss für einen externen Arzt aufkommen, der bei grenzwertigen Befunden hinzugezogen werden muss. Das kann natürlich Sinn machen, wenn der MPU-Teilnehmer zu Unrecht zur Untersuchung verdonnert wurde.
  • Nachschulung
    Wenn der Gutachter es für nötig hält, muss der MPU-Teilnehmer noch an speziellen Nachschulungen teilnehmen. Je nach Bundesland kosten diese zwischen 300,00 und 500,00 Euro.
  • Vorbereitungskurse
    Aufgrund der Horror-Geschichten, die man über die MPU hört, besuchen viele MPU-Teilnehmer sogenannte Vorbereitungskurse. Diese sind ähnlich teuer wie die Nachschulungen, aufgrund der hohen Durchfallquote bei der MPU jedoch in den meisten Fällen bitter nötig.

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Vorbereitungskurse sind empfehlenswert

Wer die MPU bestehen will, der muss sich gut darauf vorbereiten. Spezielle Vorbereitungskurse sind zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, werden jedoch in den meisten Fällen empfohlen, da eine missglückten MPU zusätzlich Zeit und Geld kostet.

Natürlich sind solche Vorbereitungskurse nicht kostenlos – ganz im Gegenteil: Es fallen sogar recht hohe Kosten an. Gruppenkurse kosten beispielsweise zwischen 500,00 und 600,00 Euro, wohingegen Einzelunterricht mit bis zu 1.500,00 Euro zu Buche schlägt. Eine Stunde beim Verkehrspsychologen ist mit rund 100,00 Euro noch vergleichsweise günstig.

Darüber hinaus kann man an Intensiv-Schulungen, an Seminaren und an Beratungen teilnehmen, um seine Chancen zu erhöhen, die MPU zu bestehen. Die Kosten variieren von Anbieter zu Anbieter und lassen sich durch Preisvergleiche und Anfragen bei der Prüfstelle senken.

Besonders wichtig: Nicht alle Anbieter sind seriös und – je nach Angebot – können auch hier noch einmal versteckte Kosten auf den MPU-Teilnehmer zukommen (beispielsweise Fahrtkosten und andere Kleinigkeiten). Es empfiehlt sich deshalb, vor Beginn der MPU einen Plan mit allen notwendigen Kursen und den entsprechenden Kosten aufzustellen.

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